Montag, 2. Januar 2012

Dezember 2011. done.

gefischt.
Irgendwie ist es Perlen vor die Säue, aber hier sind sie:
Meine liebesten aus dem Netz gefischten Links sind dieses Mal vor allem Links zu großartigen Fotoprojekten: People and the fish they look like - Ted Sabarese fotografierte Leute mit ihrem Counterpart aus dem Meer. Verblüffende Ähnlichkeiten.
Der neuseeländische Fotograf Aaron K möchte mit seiner “MODEL-STUDENT / STUDENT-MODEL”-Fotoreihe darauf aufmerksam machen, dass jüngere Schülerinnen/ Studentinnen von der Mode- und Werbeindustrie immer als reifere, sexuell bestimmende Frauen portraitiert werden.
Wer ab und zu gerne melancholisch wird, dem sei Dear Photograph ans Herz gelegt. Selbsterklärend.
Wie man typische Model-Posen ad absurdum führen kann, zeigt Fotograf Rion Sabean auf sehr schöne Art und Weise. Er fotografierte für seinen Men-Up!-Wandkalender Männer in typischen Pin-Up-Posen.
Beeindruckend und bedrückend: The 45 most powerful images of 2011.
Und letztlich aber endlich das super Moustair-Tumblelog. Where men meets moustaches meets hair meets moustaches meets hair meets MOUSTAIR.
Die schöne Fotoserie mit der Seniorin, die Tipps zum Umgang mit dem Internet gibt, finde ich auch noch wieder und reiche sie nach.



gehört.
Es ist nicht das, was man fühlt, sondern das was man tut. Nur einen Track gehört, aber ich bin sicher: Mein Album des kommenden Jahres. Die neue Platte von Kettcar. Kommt leider erst im Februar.
Außerdem: keine Ahnung, warum: Ca plane pour moi. Wunderschön: Our bodies are declaring war. Immer noch die Editors, während ich durch den Regen laufe. Fun. Super Album, wenn auch schon fast drei Jahre alt und fast ebenso lange ungehört auf der Festplatte. Und jetzt, wo ich es für mich entdeckt habe, erscheint schon bald das nächste. Dan Mangan. It's not to late to feel a little more alive: Broken Bells. Dann noch die aktuellen Alben von Snow Patrol, Ben Howard und Gypsy and the cat, die ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen kann.
Best of-Album von Jopi Heesters gekauft. Kannte keinen einzigen der Tracks (Ist "Tracks" die richtige Bezeichnung bei einem Album von jemandem, der im gleichen Jahr wie Franz Lehár geboren wurde?).

gelacht.
Über das Motto der Weihnachtsfeier 2002. Muss ein super Fest gewesen sein.



geordnet.
Endlich den Ordner "Gorleben" erstellt, in den ich alles reinpacken kann, von dem ich nicht weiß, wo ich es sonst hinstecken soll.


geplant
Nach dem furiosen Jahresausklang in Stadt statt Lohn werden die Grützenhuber Allstars in ein paar Tagen in die neue Saison starten. Immer noch mit Trainingsrückstand, dafür aber noch infantiler, infamer und noch weiter hinten in den Ergebnislisten als bislang. Ein gerüttelt Maß an Wettkampfkilometern steht für 2012 auf dem Plan, leider weder unter Diktatoren- noch Schwerverbrecher-Motto. Da Teamchef Hubert G. nicht in den Fokus der Strafverfolger geraten möchte, wird der gewohnt ehrlose Haufen die Saison bestreiten. Mit Ausnahme des ersten Rennens, bei dem die Allstars den deutschen Maisbauern und der Polizeiarbeit huldigen wollen.
Es sind aufgrund der hohen Wettkampfdichte übrigens noch Startplätze frei. Vorschläge für potentielle Teammitglieder nehme ich nach wie vor entgegen.

geschenkt.
Habe meiner süßesten Nichte der Welt ein super Geschenk gemacht. Mein Bruder war zwar nicht so begeistert wie seine Tochter, aber das ist mir total egal, weil das Geschenk schließlich nicht für ihn war!

gelernt:
Habe mir im Hotel von der Rezeptionistin erklären lassen, wie ich dort ins Internet komme: "Sie schließen das Kabel an und klicken das Internetsymbol auf dem Desktop an." - "Da ist kein Internetsymbol. Meinen Sie den Browser? Also z.B. Internet-Explorer?" - "Weiß ich nicht. Bei mir ist da so ein Symbol, da steht "Internet" drunter." - "Bei mir nicht." - "Gestern hat ein junges Paar zwei Stunden Internet gekauft und die hatten keine Probleme." - "Ja, junge Paare haben selten Probleme. Ich versuche das dann mal alleine."


getier:
Baby-Seehund bricht in ein Haus ein, um dort schön auf der Couch zu schlafen. Goldig.
Beim Joggen ein Rennen gegen einen dreibeinigen Dobermann gewonnen. Überlege, ihn bei den Allstars mitlaufen zu lassen.
Dann noch der Adventskalender für Frau Tierlieb, die Tiere (z.B. die hier) jetzt noch mehr mag als ohnehin schon.



gelesen:
Das super Schild in der Ulmer Buchhandlung: "WC nur für Kunden. Besucher nutzen bitte das von Amazon".
Aber auch noch "Sand" von Wolfgang  Herrndorf (wenn man es geschafft hat, sich die ersten 100 Seiten rein zu quälen, lohnt es sich) und die Bedienungsanleitung für den neuen Haartrockner, den ich nichtsdestotrotz immer noch nicht richtig bedienen kann.
Ich hätte ja auch Descartes gelesen, aber musste mir einen Schnurrbart wachsen lassen.

gewachsen:
Schnurrbart! Aber die Regierung wanted the mustache off.


Aber, mal ehrlich. Sollte ein alswärjakegyllenhaleinpirat-Bart werden, ich sah dann aber aus, als würde ich Mofas bei eBay-Kleinanzeigen verkaufen.
Too bad.

geguckt:
Nachdem Kim Jong-Il nur noch die Radieschen von unten anguckt, übernimmt sein Sohn Kim Jong un gern die Nachfolge: http://kimjongunlookingatthings.blogspot.com/
Irgendwie unheimlich, dass er als Erstes einen Blick auf Superhubert wirft. Aber in Kürze werde ich erklären, woher sein Misstrauen kommt.